Dr. Thomas Wirth,
geb 1963,
Diplom-Psychologe
Dr. Thomas Wirth, geb 1963,
Diplom-Psychologe
Jan. 1996 Online-Zugang 1997 Promotion (mit Auszeichnung) zum Dr. rer. nat in der Neuropsychologie zum Thema Hemisphärenasymmetrien und Emotionen - erschienen 1998 unter dem Titel "Emotionale Asymmetrien" in der Wissensch. Buchgesellschaft Darmstadt. seitdem freiberuflich tätig als Berater/Trainer/Autor
Seit März 1999 ist Dr. Wirth mit seiner Seite www.KommDesign.de im Netz. Die Seite beschäftigt sich mit angewandter Ergonomie auf Webseiten.
*** Schließlich und endlich gibt es aber auch Leute, die so sehr mit sich selbst und eher nebensächlichen Design-Problemen beschäftigt sind, dass ihnen die Perspektive für Funktionalität und die Bedürfnisse des Publikum verloren geht.
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sagmal.de:
Thomas, was versteht man, was verstehst du unter ergonomischem Webdesign?
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Dr. Thomas Wirth:
Das beste Anzeichen für ergonomisches Webdesign ist folgendes:
Man merkt nichts davon. Eine ergonomische Website ordnet sich den
Bedürfnissen und Anforderungen der Besucher unter.
Ich versuche das gelegentlich mit einer Restaurant-Metapher zu erklären:
Wenn ich in ein Restaurant gehe, möchte ich etwas essen. Wenn ich es
eilig habe und zum Zug muss - Internet-Benutzer haben es immer
eilig - soll es einigermassen schmecken und satt machen.
Ausserdem sollte die Bedienung mich verstehen, die Speisekarte sollte
verständlich sein, ich sollte das bekommen, was ich bestellt habe,
die Wartezeit sollte sich in Grenzen halten, es sollte das
passende Geschirr vorhanden sein, und wenn ich gehen möchte,
sollte ich schnell eine verständliche Rechnung bekommen.
In Restaurants funktioniert das meistens relativ reibunglos, und
genau so geht es eben auch auf einer ergonomischen Website zu. Die
Besucher erreichen Ihre Ziele und das Design sorgt dafür, dass der
Aufwand hierfür möglichst gering ist.
Auf einer "unergonomischen"
Website versteht mich die Bedienung nicht, der Löffel fehlt, die
Speisekarte ist unleserlich und mit grossen Farbanzeigen gespickt
und die Namen der Gerichte sagen mir nichts.
Oder es stellt sich
heraus, dass man nichts zu Beissen bekommt, dafür kommt aber die
Rechnung zu spät und ist unverständlich.
Die Analogie ist durchaus
ernst zu nehmen.
Man weiss z.B. dass viele Shopping-Willige im Web
deshalb nicht kaufen, weil sie nicht verstehen, wie man richtig
bezahlt.
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sagmal.de:
Und wie viel % aller Webseiten sind dann deiner Meinung nach überhaupt ergonomisch?
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Dr. Thomas Wirth:
Ojemine! Ich tue mich eher schwer, hier Prozentwerte zu nennen.
Die meisten Sites sind in bestimmten Aspekten ergonomisch, in
anderen wiederum nicht. Ein sehr funktionelles Design der
Navigation kann zum Beispiel zusammen mit grausam schlechten,
unleserlichen, langweiligen Texten gepaart sein.
Oder man hat eine
gute Service-Idee, setzt diese aber stümperhaft um, weil man z.B.
eine Registrierung von den Benutzern verlangt, wo sie nicht nötig
ist. Man muss sich klar machen, dass Ergonomie niemals sinnfrei
ist.
Es kann nur ergonomisch sein, was beim Lösen von Problemen
oder dem Erreichen von Zielen hilft.
Nutzlosigkeiten sind per
Definition nicht ergonomisch - auch dann nicht, wenn sie leicht zu
bedienen sind.
Es braucht also in erster Linie nicht Ergonomie,
sondern Inhalte, Kommunikation und Serviceleistungen.
Und hier hat das Web vielleicht 20% der Möglichkeiten erreicht, die mit den
derzeitigen technologischen Standards zu machen wären.
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sagmal.de:
Liegt das nur an schlechten Webdesignern?
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Dr. Thomas Wirth:
Nein. Es gibt verschiedene Faktoren, die da zusammenwirken.
Der erste ist, dass vielerorts so viele Köche im Brei rühren, dass das
Ergebnis das verliert, was für Erfolg im Web Bedingung Nr. 1 ist:
Profil. Wir sehen oft Dinge, die in vielen Meetings als lauwarmer
Kompromiss zwischen verfeindeten Lagern entstanden sind. Das muss
dann einfach schief gehen. Zweitens vermitteln die Webdesign-Bücher
leider nur Technisches, und Ergonomie und Kommunikation sind
Stiefkinder in den Ausbildungen. Selbst wenn jemand Willens ist
sich schlau zu machen, wird er also Schwierigkeiten haben, gute
Informationen zu diesen Themen zu finden.
Drittens sind es oft die Auftraggeber, die Projekten mit ihrem Halbwissen den Dolchstoß
versetzen. Ich begegne häufig Designern, die hierüber stöhnen.
Allerdings müssen sie sich an diesem Punkt dann auch an die eigene
Nase fassen, da sie ihren Standpunkt anscheinend nicht überzeugend
vertreten haben. Dies liegt wiederum daran, dass es an Know-how
fehlt, womit wir wieder beim Ausbildungsdefizit wären.
Schließlich und endlich gibt es aber auch Leute, die so sehr mit sich selbst
und eher nebensächlichen Design-Problemen beschäftigt sind, dass
ihnen die Perspektive für Funktionalität und die Bedürfnisse des
Publikum verloren geht.
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sagmal.de:
Viele Firmen geben doch aber Hunderttausende von Mark aus, engagieren Agenturen
mit klangvollen Namen. Das kann doch nicht alles umsonst sein?
Welche Fehler werden in der Regel am häufigsten gemacht?
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Dr. Thomas Wirth:
Die Liste ist lange: An oberster Stelle steht alles, was die
Wartezeiten verlängert, denn das ist für die Benutzer im Moment
das Problem Nr. 1. Dann gibt es da noch schwammige, undeutlich
benannte Links, die man manchmal nicht einmal als solche erkennt.
Ablenkende Animationen und Banner sorgen dafür, dass die
irrelevanten Informationen im Web oft die lautesten sind. Überladene Seiten sprengen unsere engen Kapazitätslimits für das Sehen und Behalten von Information.
Es werden keine Prioritäten gesetzt, man vernetzt alles mit allem, alles wird hervorgehoben.
Und kleine Schriften sind fast schon chronisch geworden.
Ich schreibe gerade an einem Beitrag zum Thema "Kleinheit" im Netz,
über den Unsinn, für irgendetwas, das von einem menschlichen Wesen
mit unbewaffnetem Auge gelesen werden soll, eine 8er Schrift zu
wählen (meistens noch in hellgrau).
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sagmal.de:
Gehen Agenturen bei Internetpräsentationen überhaupt auf Kommunikation mit den
Besuchern ein?
Spielt so etwas im Vorfeld, in der Planung eine Rolle?
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Dr. Thomas Wirth:
Ich will es hoffen. Allerdings weiss ich auch, das zwischen den
Erklärungen über Zielgruppen, Interaktivität, Strategie etc. und
dem, was dann am Ende gemacht wird, Welten liegen können.
Es ist kein Problem, davon zu sprechen, ein Angebot sei mediengerecht,
interaktiv und zielgruppenorientiert. In der Umsetzung findet man dann aber oft trotz Strategie-Workshop die üblichen 08/15 Konzepte.
Das funktioniert, weil die Kundschaft die Begriffe, mit
denen hantiert wird, nicht versteht und sich z.B. "Interaktivität"
als "bunt und animiert" verkaufen lässt. Die eigentliche Wortbedeutung, nämlich eine Veränderung des Zustands eines Systems durch den Benutzer und umgekehrt, geht da oft stillschweigend unter.
Derartige Dinge sind dann allerdings auch aufwändiger und
teuerer in der Herstellung - was der Kunde nicht so gerne hört.
Natürlich gibt es auch Agenturen und Designer, die das anders
machen, die möchten sich hier bitte nicht angesprochen fühlen.
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sagmal.de:
Gibt es Agenturen, die sich vor der Erstellung von Webseiten wegen einer Beratung
an dich wenden? Oder ist das eher die Ausnahme?
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Dr. Thomas Wirth:
Ich habe schon Workshops in Agenturen gemacht und auch in
Trainings, die ich für Schulungsfirmen mache, sitzen immer wieder
Leute aus Agenturen. Dass man mich von dieser Seite als Partner
für ein Projekt gewinnen wollte, ist bisher aber selten
vorgekommen. Nach meiner Erfahrung gibt es speziell bei den
Entscheidern in Agenturen sehr wenig Bereitschaft, den eigenen
Status des Allwissens einschränken zu lassen. Vielleicht ändert
sich das noch, derzeit werde ich jedenfalls eher von Agenturkunden
angesprochen, die nach dem dritten ergebnislosen Relaunch jemanden
im Boot haben möchten, der eine andere Sicht auf die Dinge hat.
Ein anderer typischer Auftraggeber sind Web-Verantwortliche in
Unternehmen, die etwas vom Netz verstehen, aber gute Argumente und
eine externe Schützenhilfe brauchen, weil ihnen sonst niemand
zuhört.
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sagmal.de:
Viele Designer reden ja immer von interaktiven Webseiten.
Die Einbindungen von Multimediaprodukten zum Zwecke der
Kommunikation soll ja in
Zukunft auch wesentlich einfacher und umfangreicher werden.
Bleibt da die Ergonomie und Kommunikation nicht
zwangsläufig auf der Strecke?
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Dr. Thomas Wirth:
Das Web ist in vielerlei Hinsicht noch in den Kinderschuhen, und
für die multimedialen Techniken gilt das ganz besonders.
Hier gibt es keine Standards, und mit den Möglichkeiten steigen die
Anforderungen an die Gestalter nicht nur technisch, sondern auch
konzeptionell. Ich persönlich habe den Eindruck, dass in diesem
Bereich eine besonders tiefe Ratlosigkeit herrscht. Die allenthalben offerierten Downloads von Videos aus Aktionärsversammlungen oder Webcams aus Grossraumbüros sind keine
Sekunde des Wartens wert. Was mit Flash gemacht wird, ist ebenfalls in 99 von 100 Fällen ziemlicher Unsinn und verschenkt die Möglichkeiten einer animierten und vertonten Präsentation großzügig. Da bevorzuge ich einen Ticker mit dem Schriftzug "Wir
können zwar multimedial, aber uns ist nichts eingefallen".
Ich kenne kaum Beispiele, dass im Bereich Multimedia nachgedacht wird,
bevor man das Flash-Besteck und die Farbspritze auspackt.
Dabei kann man mit Animationen wirklich einen Mehrwert schaffen.
Auf http://wetter.de kann man sich z.B. einen Satellitenfilm von Wolkenbewegungen ansehen oder auf http://www.mydailyyoga.com gibt
es animierte Demonstrationen für Entspannungsübungen am
Bildschirm.
Hier habe ich als Benutzer dann auch kein Problem mit
den Wartezeiten, denn das Ergebnis stimmt.
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sagmal.de:
Man kann nicht von jedem, der seine private Homepage mit seinem Lebenslauf,
seinen Hobbies, seiner Familie und seinen
Meerschweinchen ins Netz hängt
annehmen, er kenne sich mit Ergonomie bei Webseiten
aus. Ergo ist Ergonomie im
Web nur was für Leute, die sich Hilfe leisten könnten.
Die aber wiederum wissen nicht, oder wollen nicht
wissen, wie man damit umgeht?
Ein Teufelskreis?
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Dr. Thomas Wirth:
Ergonomie und Psychologie haben viel mit gesundem Menschenverstand
und Einfühlungsvermögen zu tun.
Das sind Fähigkeiten, die auch
einzelne Homepage-Bastler mitbringen können.
Allerdings ist gesunder Menschenverstand ist hier nicht als "die Welt möge
bitteschön so funktionieren, wie ich denke" zu übersetzen.
Es geht im Gegenteil darum, den eigenen Standpunkt relativieren zu können.
Nur dann kann man ein Gefühl für die Gestaltungsfragen im Web
entwickeln.
Nach meinem Eindruck sind übrigens gerade die teuren
und aufwändigen Projekte besonders schlecht.
Wirklich gute Angebote mit Profil werden oft von Einzelnen gemacht oder
initiiert. Stefan Münzens SELFHTML ist das Paradebeispiel und natürlich Dr. Web von Sven Lennartz. Es gibt noch andere, die es durchaus verdient haben, einmal genannt zu werden:
Die e-Commerce Seiten der "Webagency" waren einmal ein ein-Mann-Projekt (Christian Rothe). Dann gibt es noch Stefan Karzauninkats "Suchfibel", das "krit-journal" von Ralph Segert, "business interactive" von Klaus Schallhorn, das "Webwriting Magazin" von Claudia Klinger, "Superbrain" von Alp Uckhan, "autoresponder.de" von Adreas Frenko.
Das sind alles Projekte, die einen roten Faden haben, sich um ihre Besucher kümmern und mit
hochwertigen Informationen bestückt sind.
Weil die Autoren das Web verstanden haben, laufen sie vielen kommerziellen Portalen, die
mit enormen Summen ins Netz geklotzt werden, den Rang ab, und das
wird sich so schnell nicht ändern - was mich diebisch freut.
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sagmal.de:
Wie kamst du auf die Idee, dich der Ergonomie und der Kommunikation auf Webseiten
zu widmen?
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Dr. Thomas Wirth:
Zunächst einmal eine immer noch ungebrochene Begeisterung und
Faszination an dem Medium. Ich möchte jetzt nicht die Phrasen von
der "nie da gewesenen Revolution" dreschen, das kennt man ja. Es ist aber immer noch so, und wenn mich das Tagesgeschäft nicht zu sehr stresst, kann ich mich hierüber auch heute noch begeistern.
Hinzu kommt dass das Web die reine Psychologie ist. Wenn ich seine
Substanz auf Schlagworte reduzieren sollte, würde ich alle
wichtigen psychologischen Themenbereiche nennen: Handeln, Denken,
Wahrnehmen, Kommunikation, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Sprache,
Ästhetik, Emotion und noch andere. Natürlich ist es auch HTML, PHP, Flash, JPEG usw., das sind aber "nur" Transportmechanismen. Natürlich müssen sie funktionieren, aber die technischen Probleme sind im Web derzeit weniger gravierend als die psychologischen.
Das hat mich so gereizt, dass ich meine wissenschaftliche Karriere
an den Nagel gehängt habe.
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sagmal.de:
Wonach suchst du deine Lieblingsseiten im Web aus?
Gibt es da auch welche, die aus deinem gesteckten Rahmen fallen?
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Dr. Thomas Wirth:
Ich suche Websites fast ausschließlich für meinen Job, also mit dem
Fokus auf Information. Ich will mein Wissen erweitern, wenn ich im
Web unterwegs bin. Wissen ist mein Produkt und ich bin in der
glücklichen Situation, es im Web fast kostenlos verbessern zu
können. Ich suche also ständig nach Quellen, mit denen ich mich -
und natürlich auch meine Leser - schlauer machen kann. Es gibt
jede Menge davon auf den Link-Listen in meiner Website
.
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sagmal.de:
Gibst du mir noch einen kostenlosen Tipp, was ich bei sagmal.de verbessern
könnte?
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Dr. Thomas Wirth:
Die Liste der Interviews ist mittlerweile ziemlich lange und nicht
mehr übersichtlich. Da würde ich mir wünschen, nach verschiedenen
Kriterien ordnen zu können. Einige Besucher werden die neuesten
Beiträge lesen wollen - da bietet sich eine Sortierung nach Datum
an. Andere interessieren sich für ein Thema, wieder andere möchten
vielleicht wissen, ob eine bestimmte Person schon interviewt wurde. Letzteres geht am besten mit einer alphabetischen Sortierung. Da würde ich also unterschiedliche Zugänge ermöglichen (auf http://www.usableweb.com wird das wunderbar vorgemacht).
Ausserdem vermisse ich ein Bild von Dir! Wenn ich jetzt ein Psycho-Heini wäre, würde ich sagen: Es ist nicht höflich, überall die Gesichter Deiner Interview-Partner zu enthüllen, Dich selbst aber zu verbergen ;-)
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sagmal.de:
Hast du bei meinen Fragen eine Frage vermisst?
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Dr. Thomas Wirth:
Bisher hat mich noch niemand gefragt, wie ich es wagen könne, auf
meiner Website derart unverschämt über fremde Produkte
herzuziehen - zumindest noch nicht in einem Interview. Aber wenn
Dir das auch nicht einfällt, ist mir das ganz recht. Dann muss ich
darauf ja auch nicht antworten.
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Das Interview wurde am 23.5.2001 per Mail geführt. Die Fragen stellte Robert Herbig, Webmaster von sagmal.de. Wir danken Dr. Thomas Wirth für die Beantwortung unserer Fragen. Die in diesem Interview verwendeten Grafiken unterliegen dem Copyright und wurden nur für dieses Interview von den entsprechenden Webseiten entnommen |
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